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Asien/Ozeanien in 2018

In den meisten Ländern Asiens und Ozeaniens leiden die Menschen unter bitterer Armut. Dazu kommt, dass in den meisten asiatischen Ländern Christen in der Minderheit sind und unter Verfolgung und Diskriminierung zu leiden haben. In Asien wie auch in Ozeanien kommen noch viele Naturkatastrophen hinzu, die nicht selten auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Abwanderung in die Städte und soziale und kulturelle Entwurzelung sind oft die Folgen. Hier hat die Kirche neben ihrem pastoralen Auftrag auch viel karitative Hilfe zu leisten. Doch ohne Unterstützung von außen kann sie ihre Aufgaben kaum noch bewältigen. 2018 hat ACN Kirche in Asien und Ozeanien mit Insgesamt 12,1 Millionen Euro unterstützt.

Die Herausforderungen, vor denen die Kirche in der riesigen Region Asien und Ozeanien steht, sind regional sehr unterschiedlich. So leiden die Christen in Süd- und Südostasien seit Jahren unter einem erstarkenden Islamismus oder – wie in Indien – unter einem extrem-hinduistischen Nationalismus, der bereits viele Opfer unter den Christen gefordert hat.

Christian slums in the diocese of Karachi, Pakistan.
Christliche Slums in der Diözese Karatschi.

» Dank eurer Hilfe können wir unsere Seelsorge fortführen. «

In Ostasien hingegen machen oft staatliche Repressalien der Kirche das Leben schwer. Und im zentralasiatischen Raum ist die Kirche nach wie vor damit beschäftigt, ihre Strukturen nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in den ehemaligen Sowjetrepubliken wiederaufzubauen. In den meist weitläufigen Gebieten werden dazu vor allem Fahrzeuge gebraucht, damit die Priester und Ordensschwestern zu den Menschen gelangen können, die sie seelsorglich betreuen. In Zentralasien, wie in fast allen Ländern Asiens und Ozeaniens, bildet die Seelsorge für Familien und Jugendliche inzwischen einen Schwerpunkt der kirchlichen Arbeit. ACN unterstützt diese Initiativen ebenso wie den Bau und die Instandsetzung kirchlicher Gebäude und die Ausbildung von Priesteramtskandidaten, Ordensleuten und Katecheten.